Walter Hallstein, (*1901, gest. 1982):  Deutsches Bildarchiv
Walter Hallstein, (*1901, gest. 1982): Deutsches Bildarchiv

Im Juni 1938 nahm Hallstein an den Verhandlungen zwischen Nazi-Deutschland und dem faschistischen Italien teil, um gemeinsam diese aggressiven Ideologien zur Basis eines zukünftigen Europas zu machen. Im Januar 1939, nur einige Monate bevor die verhängnisvolle Koalition der IG Farben – dem größten Öl- und Pharmakartell zu jener Zeit – und der Nazis den Zweiten Weltkrieg auslöste, hielt Hallstein eine histo­rische Rede über die rechtliche Struktur eines Europas unter einer Nazi- / IG-Farben-Herrschaft.

 

1941 wurde Hallstein Dekan der Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Frankfurt am Main. Dabei war es kein Zufall, dass sich die Zentrale der IG Farben in derselben Stadt befand. Ein paar Jahre später deckte das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal auf, dass die wirtschaftli­che Eroberung Europas von dieser IG-Farben-Zentrale aus geplant und durchgeführt wurde – Patente sollten hierbei als rechtliche Hilfsmittel eine Schlüsselrolle einnehmen.  

 

(Man achte auf die Transatlantischen Wirtschaftsabkommen TTIP und CETA, die 2016 von der EU hätten abgesegnet werden sollen ...).

 

Hallstein war Professor für Rechts- und Wirtschafts­wissenschaften in Frankfurt, der Stadt des IG-Farben-Hauptquartiers, des größten chemischen Kartells und „Hauptsponsors“ der NSDAP. Welcher ein gewaltiges Werk zur synthetischen Treibstoffher­stellung in Ausschwitz betrieb. (Ausdehnung ca. 24 Quadratkilometer, Beschäftigung von tausenden von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern).

 

Er wurde in den Nürnbergerprozessen freigespro­chen, war später in der BRD Vertrauter Adenauers und gründete alle Europäischen Vereinigungen am Beginn der Europäischen Einigung. Seine Einigungspläne folgen genau den Plänen, welche er für die wirt­schaftliche Beherrschung Europas durch NAZI-Deutschland vorbereitet hatte.

 

1950, nachdem er die Alliierten über seine Nazi-Ver­gangenheit belogen hatte, wurde Hallstein persön­licher Berater Konrad Adenauers und gleichzeitig wichtigster Koordinator seiner Außenpolitik. Auf­grund seiner vorherigen langjährigen Erfahrung bei der Planung eines Europas unter der Führung des Kartells und der Nazis, wurde er zur Schlüsselperson bei der Gründung der Brüsseler EU.

 

Hallstein gehörte am 25. März 1957 zu den zwölf Unterzeichnern der Römischen Verträge, dem Gründungsdokument der Brüsseler EU. 1958 wurde er zum ersten Präsidenten der EU-Kommission ernannt und behielt diesen Posten für ein ganzes Jahrzehnt.[1]

 



[1] Paul Anthony Taylor, Aleksandra Niedzwiecki, Matthias Rath und August Kowalczy: DIE NAZI-WURZELN DER „BRÜSSE­LER EU“ Was Sie schon immer wissen wollten, aber Ihnen niemand zu sagen wagt! Dr. Rath Helth Foundaition. Seite 40.

 


Die Römischen Verträge

 

 

Römische Verträge 1957, im Raum rechts, nicht sicht­bar, Statue des Papstes Innozenz X.:

 

 

 

(Bild: Lemo)

 

Außenminister der sechs Staaten Belgien, BRD, Frankreich, Italien, Lu­xemburg, Niederlande: vorneweg Konrad Adenauer, nach ihm Minister­präsident Antonio Segni, Italien. Weitere Unterzeichner: Außenminister

 

Paul-Henri Spaak, Belgien, Außenminister Christian Pineau, Frankreich, Ministerpräsident Antonio Segni, Italien, Staatsminister Joseph Bech, Luxemburg, Außenminister Joseph Luns, Niederlande.

 

Neben Adenauer sitzt Walter Hallstein, Staatssekretär im Auswärtigen Amt und ab 1958 erster Präsident der Kommission der EWG und dies für 10 Jahre. Als Erster unterschreibt der Belgier Paul Henri Spaak, der den EWG-Vertrag mit vorbereitet hat. Danach unterzeichnet Walter Hallstein. Dann Joseph Bech, Staatsminister Luxemburgs, usw.

 


Im Hintergrund: Papst Innozenz X. (Als Vermittler im Dreißigjährigen Krieg schickte er Fabio Chigi nach Münster (später Alexander VII.). Da die Rechte der Kirche im Westfälischen Frieden nicht ausreichend gewahrt wurden, stimmte der Papst diesem nicht zu.
Im Hintergrund: Papst Innozenz X. (Als Vermittler im Dreißigjährigen Krieg schickte er Fabio Chigi nach Münster (später Alexander VII.). Da die Rechte der Kirche im Westfälischen Frieden nicht ausreichend gewahrt wurden, stimmte der Papst diesem nicht zu.

Unterzeichnung des EU-Vertrages 2004.

 

Die Unterzeichner des Vertrags von Rom waren nach ihren eigenen Worten entschlossen, „Frieden und Freiheit zu wahren und zu festigen“, und haben die anderen Völker Europas, die sich zu dem gleichen ho­hen Ziel bekennen, aufgerufen, sich diesen Bestrebun­gen anzuschließen. Von 1957 bis 2004 ist der Kreis der ursprünglich sechs Staaten, die in Rom vertreten waren, auf nunmehr 25 Staaten angewachsen, und weitere Staaten sind auf dem Weg, um in den kom­menden Jahren zu uns zu stoßen.

 

 

 

 

 

Wirkungen in der Moderne

 

Das unserem heutigen gesellschaftlichen Zusammen­leben zugrunde liegende System des New Public Mana­gements, beruht auf der Systemtheorie, diese ihrerseits wieder auf der Chaostheorie. Diese beide Denkarten beinhalten vereinfacht gesagt das Folgende: Wenn sich zwei Systeme begegnen treten diese in Wechsel­wirkung und organisieren sich auf zufällige Weise selber. Diese Theorien wurzeln im Marxismus-Leni­nismus, der sich wiederum aus der Philosophie Hegels in der Art ableiten lässt, dass Hegels Ideen zur Vergeistigung durch diese Denkarten, welche heu­te jegliche gesellschaftliche Einrichtungen durchdrin­gen, in deren Verwirklichung im Materialismus hinun­tergezogen und damit geistfremd werden.

 

Der Mensch wird als System, als Biocomputer, ange­schaut und auch so behandelt – er ist eine Anhäufung von sich selbst organisierenden Zellen, die sich in Begegnung mit andern Systemen (das können andere Menschen sein oder andere Naturwesen / Naturer­scheinungen oder auch technische Apparate) neu und unvorhersehbar anders organisieren. Er ist ein rein materielles Wesen, Seele und Geist bloß Abstraktio­nen aus der Wechselwirkung der Atome und Mole­küle. Es gibt keine geistig-seelische Individualität oder wenn, dann ist diese durch Wechselwirkung von Ato­men und Molekülen aus der Materie entstanden und ist eine bloße Illusion.

 

Genau gleich ist das Denken eines Zander oder eines Clement geschult, ebenso jenes von Ken Wilber und Dr. Roland Benedikter, der verschiedentlich in den Zeitschriften „Das Goetheanum“ und „info3“ ver­öffentlichte. Letztlich führen alle diese Denkweisen zum Nominalismus (= heutiger Relativismus) zurück und sind fern von jeglichem Realismus.

 

Dr. Roland Benedikter ist u.a.:

 

- Vollmitglied im „Board of Trustees“ der Toynbee Prize Foundation, einer amerikanischen Einrichtung, die sich mit Zukunftsfragen der anglo-amerikanischen Hemisphäre befasst,

 

- Vollmitglied eines der größten nicht parteigebundenen (bi-partisan) Think-tanks der USA, des Potomac Institute for Policy Studies Washington DC,

 

- Vorstandsmitglied des Instituts für interdisziplinäre For­schung Ecolnet Bozen mit eindeutig jesuitischem Zusammen­hang, und er dient auch als „gelisteter“ Experte für kultur­politische Programme der EU und der italienischen Regierung.

 

Solcherlei Theorien ergeben ein konsequent materia­listisches Menschen- und Weltbild, das mit Erkenntnis oder Selbstbestimmung aus Selbsterkenntnis heraus nichts zu tun haben kann. Da das organisierende Prin­zip in der Selbstorganisation der Systeme nicht er­kennbar ist. Dadurch, dass dieses erst nach seiner Wir­kung, Verwirklichung, abstrahiert von der Er­scheinung statistisch erfasst und ausgewertet werden kann, schließt es ein Tätigsein aus Geistesgegenwart aus, da es schlicht keinen Geist gibt – außer man betrachte die erfolgte Abstraktion als geistig. Alles Sein wird auf Reiz und Reaktion materieller Funktionen reduziert.

 

Apparat der Globalisierung:

 

Auf dieser Denkart basierende Think Thanks beein­flussen die moderne Gesellschaft: z.B. Stratfor in den USA (George Friedman), Council on Foreign Rela­tions, Transparency International, Deutsche Stiftung für Wissenschaft und Politik, Friedrich Ebert Stiftung, Heinrich Böll Stiftung, Avenir Suisse, Anthills – The Independent Think Tank and Pilot Factory, Denk­netz, eBreeze.ch – The Swiss Think Tank, Foraus – Forum Aussenpolitik – Forum de politique étrangère, Gottlieb Duttweiler Institut, Liberales Institut, Swiss­peace. Einer der weltweit bedeutendsten ist der Club of Rome. Unzählige solcher Think Thanks in allen Ländern der Welt werden durch die Unterorganisatio­nen der UNO mit Forschungsaufträgen versorgt:

 

Menschenrechtsrat (HRC) in Genf (Schweiz), Entwicklungsprogramm (UNDP) in New York (USA), Umweltprogramm (UNEP) in Nairobi (Kenia), Kinderhilfswerk (UNICEF) in New York (USA), Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf (Schweiz), Welternäh­rungsprogramm (WFP) in Rom (Italien), Welternährungsrat (WFC) in Rom (Italien), Bevölkerungsprogramm (UNFPA) in New York (USA), Abrüstungskonferenz (UNCD) in Genf (Schweiz), Humanitäre Angelegen­heiten, Hochkommissar für Menschenrechte (UNHCHR) in Genf (Schweiz), Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) in Genf (Schweiz), Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA, Office for the Coordination of Humanitarian Affairs), Hilfsprogramm für die Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) in Gaza (Palästinensische Autono­miegebiete), Katastrophenhilfe (UNDRO) in Genf (Schweiz), Drogen­kontrollprogramm (UNODC) in Wien (Österreich), Weltsiedlungskonferenz (HABITAT) in Nairobi (Kenia), Sicherheitspolitische Nebenorgane, Frie­denssicherungsmissionen wie z. B. UNAMA und UNTAC, Territoriale Verwaltungsmissionen wie z.B. UNMIK und UNTAET, Ad-hoc-Strafgerichte wie z.B. ICTY in Den Haag (Niederlande) und ICTR in Arusha (Tansania), Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten, Universität der Vereinten Nationen (UNU) mit ihrem Hauptsitz in Tokio (Japan), Institut für Ausbildung und Forschung (UNITAR) in Genf (Schweiz), Weltorganisation für Gesundheit (WHO).

 

Mit der Globalisierung ist auch die Internationalisierung des Sozialen verbunden. Dieses wiederum bewirkt, dass die Menschen das Bedürfnis haben, national und regional näher zusammenzurücken. Die Folge davon ist, dass die Gesinnung der Menschen sich mehr nach rechts richtet. In diesem Geschehen erkennen wir die Antinomie von International-Sozialismus und Nationalsozialismus, deren Syntese in den Weltkommunismus münden wird. Totalitäre Systeme, egal ob national oder international ausgerichtet sind immer faschistisch. Dies ist die Erfahrung, die wir im 20. Jahrhundert zur Genüge machen mussten.

 

Der Nationalsozialismus lebt also nicht nur in den Vereinigungsbestrebungen weiter, welche der EU zugrunde liegen. Er ist ursächlich verankert in den Lo­gen und kommt einmal wirklich als Nationalsozialismus und dann wieder als International-Sozialismus in der Maske der Völkersolidarität, Menschlichkeit und Demokratie daher. Jesuitismus und Weltfinanz beherrschen die Län­der aus den Hintergründen der Macht. Deren Ziel ist eine faschistische Regierungsform, die durch die herr­schenden Eliten gestellt und bestimmt wird und eine Bevölkerung, die als reines Proletariat betrachtet wer­den kann. Resultat: Zerstörung des Mittelstandes.

 

Menschen, wie Winston Churchill, denen weltweit höchste Ehren erwiesen werden, arbeiteten und arbeiten durch ihr Logenwissen als Hochgradfreimaurer, als Jesuiten oder als Zionisten oder als alles zu gleicher Zeit, mal als dies, mal als jenes, immer dem klaren Blick entwi­schend ...

 

Als Beispiel können bestimmte Ereignisse im Leben von Winston Churchill dienen:

 

Winston Churchill, (* 30. November 1874 in Wood­stock (England); † 24. Januar 1965 in London), der mit seiner Rede zu den Vereinigten Staaten von Europa als Friedensprojekt 1946 in Zürich großes Aufsehen erregte, wurde während der Kriegszeit u.a. auch durch Aleister Crowly beraten (* 12. Oktober 1875 in Leamington Spa; † 1. Dezember 1947 in Has­tings, East Sussex; eigentlich Edward Aleister Crow­ley, Mitglied des Ordens Ordo Templi Orientis). Er brachte Winston Churchill, das Victory-Zeichen nah, das ein Zeichen für Lucifer ist und in diesem Sinne: Sieg Lucifers bedeutet. Crowley ist ein geistiger Geg­ner Rudolf Steiners.

 

Churchill geht 1899/1900 nach Südafrika als Kriegs­berichterstatter im Burenkrieg. Er befürwortet und verharmlost die englischen „Concentration Camps [Konzentrationslager]“, die tatsächlich Ver­nichtungslager sind, in denen ein Drittel der burischen Frauen und Kinder durch Hunger und Seuchen um­kommen. Durch den Bericht über seine angebliche Gefangennahme und Flucht aus der Gefangenschaft erlangt er in England eine gewisse Berühmtheit.

 

Churchill wird 1901 Mitglied der Freimaurerloge „United Studholme Lodge No. 1591“.

 

März: Churchill wird als Mitglied der Konservativen Partei ins Unterhaus gewählt.

 

Mai: Churchill tritt zur Partei der Whigs über (liberale Liberal Party, seit 1988 dritte Kraft in GB als links­liberale Liberal Democrats).

 

Eine eindrückliche Äußerung aus den Memoiren von Churchill, dem Hochgradfreimaurer über Deutschland und die Deutschen: „Adolf Hitler (durch das freimaurerisch-jesuitisch-zionistische Hintergrundwirken an die Macht gebracht A.d.V.) war endlich am Ziel, aber er war nicht allein gekommen. Aus den höllischen Tiefen des Abgrunds hatte er die dunkeln und wilden Furien heraufgerufen, die in der zahlreichsten, dienstfertigsten, unbarmherzigsten, widerspruchsvollsten und unglücklichsten Rasse Europas schlummern ...“[1]

 

Churchill als Hochgradfreimaurer war in den Kultus des Ordo Templis Orientis eingeweiht und wusste ganz genau, was die Ziele der Jesuiten, Freimaurer und Kabbala-Zionisten sind. Es ist umstritten, ob Rudolf Steiner auch Mitglied des OTO gewesen sei und sich bei deren Umwandlung in einen pantheistisch-gnostisch-magischen Geheimbund daraus zurückgezogen habe. Aus der Forschung ergibt es sich, dass er wohl nur rein formale Kontakte zu diesem Orden hatte, was aber genügen könnte, um von dessen Zielen Kenntnis zu haben.[2] Es ist wichtig zu wissen, dass die ganze New-Age-Bewegung, gewisse Einflüsse auf die Pädagogik (Anti-Autoritäre Erziehung), Entwicklung von Kinderspielzeugen, Musik (Rock), mit entsprechender Symbolik bis zu öffentlichen schwarze Messen auf Aleister Crowleys Wirken in diesem Geheimbund zurückzuführen sind.

 

Ganz in dessen Wirkungskreis sind auch Skull and Bones und Bohemien Grove zu platzieren.

 

Die Einflüsse, welche aus diesen Geheimbünden in die Entwicklung der sogenannten Weltgemeinschaft einfließen sind offensichtlich ungemein prägend. Dies ist nicht weiter verwunderlich, wenn wir die Zuge­hörigkeiten wichtiger Persönlichkeiten unserer Zeit betrachten:[3]

 

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[1] Churchill, Memoiren, Der Zweite Weltkrieg, Der Sturm zieht auf. Alfred Scherz Verlag, Bern, 1948. S. 95.

[3] Janich, Oliver, Die Vereinigten Staaten von Europa. FB-Verlag, München 2014 S. 389-391.